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Ökostrom-Anlagen mit 200 Megawatt am Netz

Erstellt am: 29.04.2014

Die Stawag Energie GmbH, eine 100-prozentige Tochter der STAWAG, zieht eine erfolgreiche Bilanz für die ersten zehn Jahre ihres Bestehens. Nach dem Start im Jahre 2003 gehören zum Unternehmen mittlerweile mehr als 20 Stromerzeugungsgesellschaften mit einer Gesamtleistung von knapp 200 Megawatt.

Weitere 450 Megawatt sind in der „Pipeline“ und sollen zusammen mit Partnern in den kommenden Jahren realisiert werden. Aktuell wurden gerade mit den Stadtwerken Lübeck und der Betrem Emscherbrennstoffe GmbH in Bottrop, einer 100-prozentigen Tochter der Emschergenossenschaft, Kooperationen eingegangen, um Windparks mit lokalen Schwerpunkten zu errichten.

Ziel ist, im Jahre 2020 rund 600 Millionen Kilowattstunden jährlich aus regenerativen Quellen zu erzeugen und so die Privatkunden der STAWAG zu 100 Prozent mit Ökostrom zu beliefern. Der Umsatz betrug 2013 rund 16 Millionen Euro; das Ergebnis war deutlich positiv.

 

Das Unternehmen wurde 11. November 2003 als eine der ersten Gesellschaften dieser Art gegründet, um die Eigenerzeugung eines kommunalen Versorgers auszubauen und dessen Marktposition zu stärken. Neben einer Beteiligung an dem hocheffizienten, modernen Gas- und Dampfkraftwerk in Hamm-Uentrop erzeugte die STAWAG Energie GmbH bereits 2006 erstmals in Nordrhein-Westfalen mit einer eigenen Anlage Bio-Erdgas und speiste es in das Leitungsnetz ein.

Seit 2008 setzt die Stawag Energie GmbH ausschließlich auf erneuerbare Energien mit den Schwerpunkten Wind und Sonne. Bis heute konnte das Unternehmen mit seinen rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 71 Projekte allein oder in Kooperation mit Partnern realisieren. Dabei wird die komplette Wertschöpfungskette der erneuerbaren Energien von der Auswahl geeigneter Standorte über Planung, Entwicklung und Finanzierung bis hin zu Bau und Betriebsführung abgedeckt. Erfahrungsgemäß dauert es von der ersten Suche nach geeigneten Freiflächen bis zum Baubeginn zwischen fünf und acht Jahre.

„Für uns zahlt sich jetzt aus, dass wir frühzeitig Know-how bei den erneuerbaren Energien aufbauen konnten. Auch wenn gute Standorte knapp und Projekte kleinteiliger werden, bietet die Energiewende doch genügend Chancen für unsere weitere Entwicklung“, berichtet Frank Brösse, Geschäftsführer der STAWAG Energie GmbH. „Von daher blicken wir zuversichtlich auf die nächsten zehn Jahre“.

 

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Pressesprecherin

Eva Wußing (V.i.s.d.P.)

0241 181-4130

eva.wussing@stawag.de

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